Es gibt ein Leben vor dem Tod

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Keine Angst vor Drachen

Weil es immer noch windig ist, suche ich etwas mit Dach über dem Kopf. Gibt es. Die Drachenhöhlen.

Die Dame hinter der Hotelrezeption kann zwar recht gut Deutsch, aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln hat sie es wohl nicht so. Sie will mich zuerst mit dem Bus nach Palma schicken und dort möge ich dann den Bus nach Porto Christo nehmen, wo die Drachenhöhlen sind. Das Internet sagt, der direkte Bus würde direkt vor dem Hotel halten. Nochmals nachgefragt meint die Rezeptionistin ich soll einfach mal hin stehen und es versuchen.

Versuch war erfolgreich, feine Sache. Die Sonne ist auch da, den Wind spüre ich nicht im Bus, die Gegend ist schön und ich sehe die ersten blühenden Bäume. Ob sie künftige Mandeln tragen werden? Sind jedenfalls hübsch.

Warum habe ich noch nie von den Drachenhöhlen gehört? Ich bin ziemlich überwältigt, sie zählen für mich zu den Orten, die man besucht haben sollte. Man geht da mehr als einen Kilometer durch eine unwirkliche Höhlenwelt, viele Stufen hinunter, landet dann bei einem großen unterirdischen See. Es wird da wohl eine bunte Mischung verschieden interessierter Menschen durch gehen, deshalb fand ich es sehr mutig, die Tour mit einem kleinen klassischen Livekonzert zu krönen: Die große Höhle wird kunstvoll beleuchtet und vier Musiker fahren auf einem beleuchteten Boot über den See herein, Geigen und Klavier ohne Verstärker. Super. Fotografieren durfte man nicht, aber im Netz gibt es Bilder.

Bilder von der Drachenhöhle (nach unten scrollen)

Ich habe das zeitlich gut hinbekommen, inzwischen hat sich der Wind gelegt und ich genieße den Spaziergang durch das frühlingshafte Porto Christo, wo die ersten Blümchen sprießen und sich die Tische im Freien mit den ersten Gästen füllen. Es ist unglaublich angenehm warm in der Sonne.

 

 

 

 

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