Es gibt ein Leben vor dem Tod

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Mahè mit PKW und Bus

Man hat uns geraten, zumindest für die Hauptinsel Mahè ein Mietauto zu nehmen und dieses auch schon von Europa aus zu bestellen. Haben wir gemacht. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen.

Das Auto war recht neu, blitzsauber und wurde uns fast auf die Minute genau in unsere Unterkunft geliefert und wir machten uns voller Tatendrang auf den Weg. – Erst hupfte das Auto wie ein Ziegenbock anstatt sich sanft in Bewegung zu setzen und regelmäßig ging der Scheibenwischer anstelle des Blinkers los. Dass ich die Luft anhielt und mich am Sitz fest krampfte, half zwar nicht wirklich gegen die bedrohliche Nähe der tiefen Wasserrinnen am Straßenrand aber ich konnte einfach nicht anders. Irgendwie hat mich Evas Erklärung, dass mir das nur wegen des Linksverkehrs so vorkommt, nicht wirklich überzeugt und ich meine zu spüren, dass auch sie gelegentlich den Atem anhielt, wenn der Gegenverkehr viel zu nahe an der Trennlinie fuhr und sie noch weiter zum Straßenrand auswich….

Ich war jedenfalls ziemlich erleichtert, als wir heil auf dem Parkplatz in Viktoria angekommen sind. Viktoria ist ein nettes kleines Städtchen (man sagt, es wäre die kleinste Hauptstadt der Welt, aber mit diesen Superlativen bin ich vorsichtig) mit einem beeindruckenden hinduistischen Tempel und einem nicht weniger beeindruckenden Kloster, einem silbrig-glänzenden Mini-BigBen, einem gemütlich luftigen Lokal und einem Markt mit vielen bekannten und unbekannten Früchten. Der Duft der vielen angebotenen Gewürzen wird leider durch die Fische etwas verfälscht.

Wir sind dann noch um den nördlichen Teil der Insel gefahren (zumindest Eva hat die Fahrt damit verbracht, sich auf die Straße zu konzentrieren), haben auf der anderen Seite der Insel gebadet, im Hotel dort Kaffee getrunken und dann wieder heim gefahren.

Unser Fazit: Mietauto ist nicht unseres. Alle Straßen werden etwa halbstündlich mit öffentlichen Bussen befahren und auch wenn die Fahrer ziemlich zügig unterwegs sind, kann man wunderbar die Gegend anschauen und überall aussteigen (es gibt sehr viele Haltestellen). Das Ganze kostet dann auch nur ein paar Cent.

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