Es gibt ein Leben vor dem Tod

Reisen und Anderes
Donaukreuzfahrt Vergessen zuzuordnen

Nur nichts versäumen

Keine von uns hat ein Wort gesagt und so stelle ich erst relativ spät fest, dass auch Eva sich mit dem Gedanken getragen hat, die Stadtbesichtigung von Budapest zu schwänzen. Dabei zeigt sich Budapest von der Donau aus von einer beeindruckenden Seite.

Allerdings heißt es einmal mehr früh aufzustehen, um die Einfahrt in die Stadt zu erleben. Früher noch als üblich, weil ausgerechnet heute das RedBullAirRace stattfindet. Da dürfen nach acht Uhr Schiffe weder hinein noch hinaus. Ich mag mich gar nicht daran erinnern, wann ich schon frühstücken musste. Auch die Route der Führung musste dann geändert werden, weil bald auch die Innenstadt gesperrt wurde. Egal! Wir haben wieder viel gesehen und erfahren, genossen einen tollen Blick über die Stadt und in dem antiken Markthaus haben wir wundervolle cholesterinfreie Wurst von Mangalica Schweinen gekauft, …

Irgend wann in der Hitze des Nachmittags stellten dann Eva und ich aber übereinstimmend fest, dass jetzt keine Kirche mehr so schön, keine Burg mehr so beeindruckend sein kann, dass wir da hinein gehen mögen, kein Feldherr mehr so tapfer und kein Geschichtchen mehr so spannend, dass es uns noch berührt. Es ist uns heiß und wir sehnen uns nach den Liegestühlen am Oberdeck, wo wir Rummikub spielen wollen, ein bisschen quatschen und die Landschaft vorbei ziehen lassen.

Und genau damit verbringen wir unseren letzten Abend auf dem Schiff. Und das finden wir wiederum beide ausgesprochen angenehm.

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